Fingerspiele

Was Hände alles können

Eins, zwei, drei, so rühren wir den Brei,
so knacken wir die Nuss, so schaben wir Gemüs,
so binden wir die Schnur, so fegen wir den Flur,
so melken wir die Kuh, so putzen wir die Schuh,
so flicken wir das Kleid, so sägen wir zu zweit.

Unsere guten beiden Hände machen der Arbeit schnell ein Ende!

So wird es gemacht: Alle Tätigkeiten werden vom Erwachsenen und vom Kind mit den Händen dargestellt. Bei den Schlusszeilen werden die Hände in die Höhe gehalten und fröhlich hin- und hergedreht.

 


 

Das Vogelnestchen

 In der Hecke, auf dem Ästchen, baut der Vogel sich ein Nestchen,
legt hinein zwei Eier fein, brütet aus zwei Vögelein.
Die rufen beide piep, piep, piep,
Muter, Vater, seid so lieb und bringt ganz viel Würmelein!

So wird es gemacht: Der Erwachsene legt die beiden Hände so zusammen, dass sie ein Nest binden. Die kleinen Fingen werden als Vögelchen in die Höhe gereckt.

 


 

Kommt eine Maus

Kommt eine Maus, die baut ein Haus,
kommt ein Mückchen, die baut ein Brückchen,
kommt ein Floh, der macht so!

So wird es gemacht: Die Hände des Erwachsenen formen erst ein Haus, dann eine Brücke.
"Der Floh" kitzelt das Kind am Bauch.


Die Raupe

Die Raupe frisst ,die Raupe frisst,
bis sie ganz dick gefressen ist, und dann spinnt sich die Raupe ein .
Was wird jetzt mit der Raupe sein?
Sie liegt ganz still weil sie ein Weilchen schlafen will.
Aber dann- aber dann- schau dir die Raupe an-
Was die sich traut!
Sie schlüpft aus ihrer Haut- und fliegt dort als Schmetterling fort.

So wird es gemacht: Eine Hand frisst und beim schlüpfen werden beide Hände überkreuzt und flattern als schmetterlind fort.

Kniereiter

Der Bauer holt die Ernte ein

Der Bauer holt die Ernte ein, dabei fährt er querfeldein.
Es ruckelt, es schuckelt, der Bauer ist munter,
doch passt er nicht auf, so fällt er herunter


Hopp hopp, Reitermann

Hopp, hopp, Reitermann, zieht dem Pferd die Zügel an,
zieht sie nicht so lang an, dass das Kind auch reiten kann,
hopp, hopp, rums, das macht das Kind schon plumps!

Komm, mein Kind

Komm, mein Kind, auf meinen Arm, hier ist es kuschelig und warm.
Ich wiege dich sacht hin und her, und weiß genau, das magst du sehr.
Ich heb dich hoch und wieder runter, und seh, das macht dich ganz schnell munter.
Ich drücke dich ganz sanft an mich, du weißt, das heißt: "Ich liebe dich".

So geht's: Der Erwachsene nimmt das Kind auf den Arm und spricht mit leiser Stimme den Text. Dazu führt er mit dem Kind die beschriebenen Bewegungen aus. Zum Abschluss erhält das Kind einen Kuss.

Ein Zug fährt durch das Land

Material: Eine Decke oder ein großer Bettbezug

So wird's gemacht:

Die Decke wird auf dem Boden ausgebreitet und das Kind in die Mitte gesetzt. Der Erwachsene fasst das Tuch an einem Zipfel und zieht das Kind durch den Raum. Je nachdem, wie stabil das Kind schon sitzen kann, kann das Tempo beliebig verändert werden.

Tipp:

Noch mehr Spaß macht es, wenn mehrere Kinder im "Zug" sitzen! Allerdings hat die "Lok" dann auch mehr Gewicht zu ziehen. Natürlich sollte der Zug dann auch die passenden Geräusche machen oder hin und wieder an einem Bahnhof anhalten, damit Fahrgäste ein oder aussteigen können!

Wo ist das Auto?

Material:

Ein kleines Spielzeugauto, 3 verschiedenen farbige Becher (rot, blau, gelb)

So geht's:

Der Erwachsene stellt die drei Becher nebeneinander auf den Tisch. Das Kind schaut zu, wie er das Auto unter einen Becher legt und dazu sagt: " Ich lege das Auto unter den gelben (roten, blauen) Becher. Dann fragt er das Kind: " Weißt du, wo das Auto ist?". Das Kind zeigt auf den entsprechenden Becher.

Tipp:

Bei älteren Kindern können Sie die Becher verschieben, so dass der Becher mit dem Auto an einem anderen Platz steht.

Schubkarre

So wird's gemacht:

Das Kind wird bäuchlings auf den Boden gelegt, wobei es beide Hände vor sich aufstützt. Dann hebt man Rumpf und Beine des Kindes leicht an. Am besten wird es knapp unterhalb des Bauchs, etwa in Hüfthöhe, gehalten. So lehrnt das Kind sich richtig aufzustützen.

Tipp:

Wenn Ihr Kind schon krabbeln kann, wird es die Krabbelbewegungen auch bei dieser Übung durchführen. Halten Sie in dem Fall Beine und Rumpf so, dass Ihrem Kind genügend Bewegungsfreiheit bleibt und es dennoch vorwärts kommt. Legen Sie zwischendurch immer mal wieder eine Pause ein. Denn unendlich vielKraft haben die kleinen Arme noch nicht.

Creme betupfen Spiel

Tupf, tupf, tupf, was ist denn das?
Tupf, tupf, tupf, was soll denn das?
Tupf, tupf, tupf, es wird nicht bleiben,
Tupf, tupf, tupf, ich werd`s verreiben!

So geht's: Während des Sprechens den Babykörper mit Creme betupfen